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Der Süstedter Bach (8)  Süstedter Bach nur noch Entwässerungskanal?
Auch wenn der Süstedter Bach uns noch ein paar idyllische Anblicke bietet,
ist er auf weiten Strecken nur ein Entwässerungsgraben, der weder in seiner Wassequalität noch in
seiner Struktur einem Bach gleicht. in seiner Linienführung verändert und durch massive bauliche Eingriffe in seiner dynamischen Eigenentwicklung beeinträchtigt.Diese "massiven baulichen Eingriffe" sind aber nicht erst im 20. Jahrhundert enstanden,sondern schon früher, denn damit ist auch die Anlage von Mühlen und die dadurch geänderte Linienführung gemeint. Da in einem bebauten Dorfgebiet solche Veränderungen immer stattgefunden haben, sollte man dies nicht zu kritisch betrachten. Natur und Zivilisation haben hier einen Kompromiss bilden müssen. Außerdem haben die dadurch entstandenen Teiche auch ihren Reiz und ihren ökologischen Nutzen.
Drastischer sind allerdings die Veränderungen, die der Bach vom Ortsausgang hin bis
nach Kirchweyhe erleiden mußte. Strukturgüteklasse 7 bedeutet : übermäßig geschädigte Gewässerabschnitte. Begradigte und verbaute Fließstrecken, in denen die dynamische Eigenentwicklung zum Erliegen gekommen ist.Eine Andere Definition der Strukturgüteklasse 7 bedeutet: vollständig verändert.Man hat nun versucht, die Veränderung des Baches durch das Anlegen künstlicher Biotope auszugleichen, das ändert aber nichts an der Tatsache, dass der Süstedter Bach selber eine schlechte Strukturgüte hat. Die Wasserqualität hat in den genannten Stück die Güteklasse II und Güteklasse II-III. Güteklasse II: mäßig belastetSchaut man sich die Gewässergütekarten an, stellt man fest, dass der Süstedter Bach keine Ausnahme bildet. Fast alle Fließgewässer in der Region haben ähnliche Werte und sind gleichermaßen verbaut.
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